Zurück zu dir!

Zurück zu dir!

Aus dem Überlebensmodus zurück ins Leben

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:02: Schön, dass du hier bist bei mir im Podcast.

00:00:07: zurück zu dir.

00:00:09: Ich bin Henriette Mathieu und hier spreche ich über all das was uns Eltern beschäftigt wie Du Deinen Weg aus der Erschöpfung und dem Überlebensmodus gehen kannst und dabei endlich wieder zurück zu Dir findest.

00:00:22: Das Ganze mit viel fundiertem Wissen und Gefühl und eine Menge konkreter Tipps für die Umsetzung.

00:00:28: Und nun lähn dich zurück atmen einmal tief durch.

00:00:39: Hallo und herzlich willkommen hier zurück bei mir im Podcast.

00:00:43: Schön, dass du eingeschaltet hast!

00:00:45: Du kennst es bestimmt dein Kind wird kritisiert ist echt irgendwie irgendwo an.

00:00:50: Bei mir war's der Fall der Nachbarn.

00:00:52: die Nachbaren die meinen Kindern gesagt haben das sie nicht so laut auf der Straße spielen sollen Und viele von meinen Klienten erzählen mir das immer wieder dass sie sehr unsicher sind wie sie reagieren sollen in der Öffentlichkeit wenn Ihr Kind zu laut, zu leise, zu empfindlich.

00:01:10: Zu neugierig ist, zu wild ist vielleicht aber auch zu leiser ist oder nicht dankesagt sich nicht entschuldigt eben nicht den Norm sag ich mal entspricht unter dem was unsere Gesellschaft von unseren Kindern erwartet.

00:01:26: und darum soll es heute gehen denn das ist ein großes konflikt behaftetes Thema Konflikt im Bezug auf uns, also unser Inleben.

00:01:36: Dass wir innere Konflikte austragen weil wir nicht wissen wie reagiere ich jetzt eigentlich adäquat?

00:01:42: Stelle ich mich vor mein Kind und schütze es oder stelle ich mir ja dazwischen zwischen Kind und dem Kritiker sag' ich mal nehme ich mein Kind in Schutz oder kritisier ich meinen Kind selber auch und sage ihm du musst jetzt aber auch leiser sein.

00:01:57: das heißt wie finden wir da einen Weg mit und selber ins Reine zu kommen und unsere Kinder dabei auch zu schützen.

00:02:08: Das heißt, ich möchte, dass du heute mit dieser Folge oder aus dieser Folge herausgehst, mit so ein bisschen mehr Sicherheit in dir wie du beim nächsten Mal eine Situation für dich lösen kannst, mit welcher Haltung du da draufschauen kannst in die Reflexion, in die Selbstreflexion gehst und ganz genau trennzt zwischen dem was vielleicht die Gesellschaft erwartet.

00:02:31: Und was vielleicht aber auch dein innerer Anteil ist der dann nämlich eine ganz große Rolle spielt Was du früher erlebt hast und wie sich das wiederum auswirkt auf deine Reaktion heute.

00:02:43: Darauf möchte ich eingehen.

00:02:44: Ich gehe auch ein bisschen auf kulturelle Eigenheiten ein denn ich lebe im Brasilien wenn Du das noch nicht wissen solltest.

00:02:49: hier wird es nochmal ganz anders gesehen und bewertet als in Deutschland zum Beispiel.

00:02:55: Und genau, ich möchte, dass du einfach der Namen einer ganz großen Klarheit rausgehst!

00:03:00: Ich mag dir kurz meine Geschichte erzählen was neulich passiert ist, als wir in Deutschland im Heimaturlaub waren und meine Kinder haben mit Nerfpistolen auf der Straße gespielt und sie waren natürlich irgendwie laut auch dabei und sie kamen dann rein und waren ziemlich wütend und meinten, dass die Nachbarn gemäckert hätten.

00:03:19: Ich kenne die Nachbar nicht persönlich – muss ich dazu sagen, sie wohnen hinter einer dicken großen Hecke.

00:03:23: Ich habe sie noch nie wirklich persönlich gesehen!

00:03:26: Und dann haben wir gemeinsam überlegt ob das jetzt okay war?

00:03:29: Ob es nicht okay war oder übertrieben ist?

00:03:32: Ob Sie wirklich hätten leiser spielen müssen?

00:03:35: Ob die Nachbaren vielleicht auch irgendwie ein Problem haben?

00:03:39: Darüber haben wir mit den Kindern gesprochen und ich habe für mich gemerkt einen ersten Impuls hatte und das war ganz spannend.

00:03:46: Und diesen ersten Impulz, das möchte ich dir auch mitgeben dass du den wirklich ernst nimmst weil der das sehr tief blicken bei mir kam erst mal so dieses oh je die Kinder haben wieder Stress gemacht oder die Kinder am Ärger gemacht oh je jetzt sind die Nachbarn wütend geworden.

00:04:00: aber der zweite Impuls kam gleich hinterher.

00:04:02: und so ne stopp mal die spielen doch auf der Straße und das dürfen ja wohl auch.

00:04:07: es waren nicht zu einer Nachtzeit sie haben nicht stundenlang gespielt Es war überschaubare Zeit und es war meiner Meinung nach auch nicht extrem laut.

00:04:16: Und dann kam dieser zweite Impuls, ich dachte, die Nachbarn haben aber was in der Macke.

00:04:22: Wie können sie so übertrieben darauf reagieren?

00:04:24: Kinder dürfen ja wohl noch auf der Straße spielen!

00:04:27: Daraus hat sich bei mir ein bisschen ... Ja, innerlich bin ich so ein bisschen in so einen Zwiegespräch gegangen und da habe ich festgestellt.

00:04:36: Da ist so ein Anteil mir der gerne People pleasing möchte also der gerne gefallen möchte der nicht kritisiert werden möchte wo ich fest gestellt habe oh das macht was mit mir wenn meine Kinder kritisieren werden und es geht ja ganz ganz vielen Eltern so Und gleichzeitig kam aber eben auch so dieser Anteil sehr laut zu Wort, der gesagt hat eh die sollen sich nicht anstellen.

00:04:58: Die haben wohl selber keine Kindheit gehabt.

00:04:59: jetzt hören wir mal auf Kinder dürfen Kinder sein Kinder dürfen spielen.

00:05:02: Früher haben alle Kinder auf der Straße gespielt.

00:05:04: was soll das eigentlich?

00:05:06: Das heißt da habe ich eher die Kritik an den Nachbarn geübt und vielleicht finden wir einen Mittelweg dass wir schauen okay Was steckt in dieser Geschichte drin für mich Für meine kinder für die nach bahn?

00:05:20: Und wie kannst du damit umgehen, wenn dein Kind für sein Sein kritisiert wird?

00:05:26: Das muss ja jetzt nicht nur das laute Spielen sein.

00:05:28: Das kann auch sein, dass dein Kind zu schüchtern ist oder vielleicht nicht Danke sagt – obwohl es hätte Danke sagen sollen!

00:05:34: Oder nicht Entschuldigung sagt.

00:05:36: Oder vielleicht einfach... Ja, vielleicht auch zu impulsiv, es zur Welt ist also gerade neurodivergente Kinder.

00:05:42: Wenn du eins Zuhause hast dann weißt Du, dass da einfach nochmal so ein paar andere Verhaltensweisen am Start sind, die manchmal ich sage jetzt mal nicht in Anführungszeichen in die Gesellschaft passen weil die Gesellschaft damit überfordert zu sein scheint.

00:05:57: und das heißt da möchte ich jetzt einmal drauf scheinen schauen.

00:06:01: Vielleicht kennst du das also viele Klienten erzählen mir das immer wieder dass sie da sehr unsicher sind und meistens ist der größte Faktor dass wir Angst haben kritisiert zu werden Also nicht, dass unsere Kinder kritisiert werden sondern das wir eigentlich Angst haben.

00:06:22: Dass wir kritisieren werden als Eltern dieser Kinder und das wiederum geht zurück zu unserer Kindheit.

00:06:30: Das ist ein ganz ganz ganz wichtiger Punkt auf den ich heute zu sprechen kommen möchte!

00:06:35: Es geht also darum, dass wir genau dorthin schauen was die Reaktion mit uns macht, was sie bei uns in uns auslöst.

00:06:45: Und hier kommt das People Pleasing wieder ins Spiel!

00:06:48: Ich habe dazu zwei oder drei Podcast folgen gemacht, sogar auch eine EFT-Folge zum People Pleasings.

00:06:55: Hör da super gerne mal rein weil da gehe ich mehr auf das ganze Thema People Pleassing ein.

00:06:58: es gibt auch einen ganzen Workshop dazu der ziemlich genial war und der auch jetzt vermutlich demnächst nochmal bald live stattfinden wird.

00:07:06: also fragt dich gerne bei mir auf die Newsletter-Liste ein, dann wirst du alles erfahren oder kommen in die Austauschgruppe.

00:07:12: Da wirst Du auch auf jeden Fall auf dem neuesten Stand bleiben und immer erfahren was es als nächstes gibt.

00:07:16: das heißt diesen People Pleasier Workshop den werde ich auf jeden fall demnächst noch mal live ganz frisch anbeten.

00:07:22: für Dich da ist jetzt hier so kleiner Spoiler noch.

00:07:27: People Pleasing bedeutet dass wir früher gelernt haben uns anzupassen nicht kritisiert also alles dafür zu tun, dass wir eben nicht kritisiert werden.

00:07:37: Dass wir dazugehören... Wir haben diese Angst gehabt, dass wenn wir etwas Falsches tun das wird dann vielleicht ausgeschlossen werden oder eben nicht so geliebt werden wie wir eigentlich geliebten werden wollten.

00:07:48: akzeptiert angenommen kannst du auch sagen und Wenn jetzt mein Kind irgendwie anneckt Dann fällt es ganz schnell auf mich zurück und dann denke ich so oh war ja Oh Gott, jetzt passiert was.

00:08:01: Ich werde kritisiert weil ich vielleicht eine schlechte Mutter bin oder weil mein Kind etwas falsch gemacht hat in Anführungszeichen und ich habe da jetzt ein Problem damit.

00:08:11: Das heißt ich fühle mich verantwortlich, ich schäme mich vielleicht.

00:08:15: Ich habe Angst dass jemand mich für eine schlechte Mutter hält!

00:08:18: Ich möchte die Situation schnell entschärfen bloß sich negativ auffallen plus alles wieder gut machen und ich möchte das der andere wieder.

00:08:26: zufrieden ist ganz ganz wichtig also in meinem Fall dass die Nachbarn vielleicht zufriedens sind weil es in meinem fall nicht so wichtig war ich sie nicht mal kannte dann auch schnell zum Schluss gekommen bin, dass das eine etwas übertriebene Reaktion war von ihnen.

00:08:41: Aber es geht um dieses.

00:08:42: Ich möchte zeigen, dass ich richtig bin und wenn wir das als Eltern mit unseren Kindern erleben, kann es ganz schnell passieren und das schildern mir einfach immer wieder viele Mütter, viele Eltern, dass sie ihr Kind im Prinzip nicht in Schutz nehmen die Erkenntnis haben, dass ihr Kind eigentlich völlig okay war und das es ihnen leidtut.

00:09:05: Dass sie im Kind vielleicht gesagt haben du musst jetzt leise sein.

00:09:08: Jetzt hör auf so laut zu sein!

00:09:09: Du musst Danke sagen, du musst Entschuldigung sagen.

00:09:11: Jetzt mach doch das was die Tante sagt oder was die Oma möchte oder gibt doch der Oman Küsschen obwohl er eigentlich innerlich sich alles dagegen sträubt.

00:09:19: Das heißt Ich korrigiere mein Kind nicht, weil ich sein Verhalten wirklich problematisch finde.

00:09:25: Sondern ich korrigere mein Kind, weil sich die Ablehnung des anderen nicht aushalten kann oder die Gefahr abgelehnt zu werden.

00:09:32: Dieses Was sollen denn die Anderen nur denken?

00:09:35: Und ich glaube den Satz kennen wir alle!

00:09:37: Was sollen dann nur die andern denken und dieses Nicht-Peinlichsein wollen, dieses Funktionieren müssen?

00:09:46: das steckt da ganz stark dahinter.

00:09:49: Das heißt, wenn ich als Kind gelernt habe das Sicherheit bedeutet dass alle mit mir zufrieden sind.

00:09:54: Dann kann ein Konflikt mit meinem Kind, mit einem anderen Erwachsenen mein eigenes Altersalarm System sozusagen aktivieren.

00:10:04: also nicht mein Kind hat ein Problem sondern Ich bin in Gefahr abgelehnt zu werden.

00:10:10: und das ist ganz ganz wichtig dass du das wirklich im Hinterkopf behältst immer wenn so etwas passiert Dass du erstmal bei dir eincheckst und überlegst okay?

00:10:19: Wer in mir ist da gerade vielleicht getriggert?

00:10:22: Was wird da grade in mir aktiv, welcher Gedanke.

00:10:25: Ist es die Angst aus meiner Kindheit?

00:10:29: oder ist es wirklich eine gerechtfertigte Angst, dass du wirklich denkst okay der war mein Kind wirklich ein bisschen drüber oder da hätte ich wirklich einschreiten können oder oder oder.

00:10:40: Das heißt die Frage ist wen schütze ich gerade?

00:10:44: und schützt sich mein Kind oder schütziere mich vor der Reaktion des anderen.

00:10:50: Das darfst du dir immer stellen, diese Frage und jetzt möchte ich gerne einmal damit sich gleich heißt naja ein Räte wie ist das denn aber?

00:10:59: Ich meine da steckt ja auch irgendwie ein bisschen Funken Wahrheit dahinter.

00:11:03: es müssen ja nicht die Kinder so laut sein oder man darf ja auch Danke sagen oder Entschuldigung sagen.

00:11:08: genau darum darum geht es dass wir schauen wo ist denn die richtige Grenze?

00:11:14: Das heißt natürlich sollen meine Kinder lernen auch Rücksicht zu nehmen.

00:11:17: Auch auf diese Nachbarn, wenn ich weiß dass von zwölf bis drei Uhr eine absolute Mittagspause in dem Wohngebiet irgendwie ist und es so üblich ist vielleicht in manchen dörflichen Wohngebieten kenne ich das so dann lasse sich die Kinder vielleicht zwischen zwölft und drei Uhr nicht draußen auf der Straße laut spielen oder sag ihnen spielt lieber bei uns im Garten da hören sie anderen nicht so oder spielt im Wohnzimmer und danach könnt ihr wieder raus oder, oder.

00:11:42: Oder ich sage eben die Nachbarn haben natürlich auch ein Recht in ihrem Garten zu sitzen und sich zu entspannen.

00:11:51: Und gleichzeitig haben meine Kinder das Recht zu spielen und auch laut zu sein.

00:11:56: Und da zu gucken.

00:11:57: wie können wir diese Bedürfnisse zusammenkriegen?

00:12:00: Können drauf Einfluss nehmen, können wir Rücksicht nehmen.

00:12:03: Also ich finde meine Kinder sollten schon lernen.

00:12:05: okay es gibt verschiedene Bedürfnisse auf die wir rücksichtnehmen sollten.

00:12:09: Es gibt aber auch mein eigenes bedürfnis das auch wichtig ist und es geht nicht darum dass Ich falsch bin wenn ich zu laut bin.

00:12:18: Darum geht es.

00:12:20: Kinder sollen aber auch lernen dass es Konflikte gibt Dass man Kompromisse finden kann Und eben auch dass man die Bedürfen der anderen wahrnimmt und auch die Grenzen eben der anderen.

00:12:34: Aber es darf nicht zur Selbstaufgabe werden, und Anpassung bedeutet nicht automatisch soziale Kompetenz – das ist mir noch ganz, ganz wichtig!

00:12:44: Jetzt gibt's noch viele Eltern, die sagen dann ja, mein neurodivergentes Kind mit dem is' besonders schlimm, dass besonders laut besonders wild oder kann sich nicht an die Regeln halten oder ist besonders impulsiv... Und dafür finde ich das Thema nochmal relevanter dass wir da besonders hinschauen.

00:13:00: und natürlich auch hier wieder soll mein Kind lernen, sich in dieser Welt zurechtzufinden.

00:13:10: Auch mit den Regeln Gesetzen die es in der Welt gibt was für neurodivergente Kinder manchmal sehr schwer ist, sich an Regeln zu halten dann Gesetze zu halten zu wissen, dass es nicht falsch ist in dieser Welt.

00:13:26: Und ich finde das ganz wichtig, dass das Kind das lernt!

00:13:30: Ich bin nicht falsch und ich darf lernen mich in der Welt zurechtzufinden.

00:13:35: Das heißt als Elternteil darf mir oder diesem Kind die Frage stellen wie können wir dir helfen mit dieser Situation klarzukommen?

00:13:45: Das heißt, wenn das Kind besonders überreizt ist oder wenn es andere Rahmenbedingungen braucht.

00:13:49: Wenn es mehr Rückzug braucht und insgesamt intensiver reagiert was braucht das Kind um mit diesen Situationen die immer wieder auftauchen klarzukommen?

00:14:01: Und eben nicht dieses Normieren also nach einer Norm agieren.

00:14:06: wie bekommen wir dich dazu sich so zu verhalten dass niemand mehr gestört ist?

00:14:09: darum geht es eben nicht.

00:14:11: Jetzt ist mir auch noch der Gedanke gekommen, ich lebe in Brasilien und hier würde glaube ich kein Mensch sich beschweren wenn Kinder draußen laut auf der Straße spielen.

00:14:18: Das heißt da geht auch noch so ein bisschen was ja so ein kultureller Aspekt kann man da auch noch glaube ich damit anschauen wo man einfach auch merkt so Ja das hat etwas mit unserer Gesellschaft zu tun mit der Kultur auch wie wir aufgewachsen sind welche Grenzen die Gesellschaft auch gesetzt hat Damit dürfen wir auch umgehen und schauen, wie viel Platz wird eigentlich unseren Kindern gegeben.

00:14:44: Also wie viele Rechte geben wir eigentlich unseren Kinder in der Gesellschaft sich frei zu bewegen?

00:14:49: Sich auszutoben draußen zu spielen laut zu sein also den öffentlichen Raum zu nutzen.

00:14:53: Und ich finde das ist nochmal eine Frage über die man auch noch mal sprechen könnte dieses Wieviel öffentliche Raum gestehen wir den Kindern zu?

00:15:02: Das heißt sind Kinder nur dann willkommen wenn sie nicht stören?

00:15:07: oder dürfen Kinder einfach auch so sein, wie sie sind.

00:15:10: Nämlich auch mal laut und wild und neugierig und kritisch!

00:15:14: Und das ist denke ich eine Frage die wir uns wirklich immer wieder stellen dürfen – und das sind wir auch wieder bei unserer eigenen Geschichte – durfte Ich früher stören?

00:15:23: Durfte ich früher kritisch sein?

00:15:25: Durft ihr ich früher anecken?

00:15:26: Dürfte ich anders

00:15:29: sein?!

00:15:29: Das ist glaube ich eine ganz, ganz wichtige Frage Wie geht unsere Gesellschaft damit um?

00:15:35: Das heißt als Fazit möchte ich dir heute mitgeben vielleicht wirklich im ersten Schritt, ich geb dir gleich auch noch ein paar Reflektionswagen mit.

00:15:42: Im ersten Schritt zu schauen was macht das mit mir?

00:15:45: Also wirklich in diese Beobachtung zu gehen Was kommt als erster Gedanke?

00:15:50: und Und dann zu schauen Was hat es mit mir zu tun also aus meiner Kindheit Wovor habe ich Angst eigentlich in diesem Moment?

00:16:02: Und will ich gerade mein kind korrigieren oder möchte Ich verhindern dass jemand sauer auf mich ist, also dass ich kritisiert werde.

00:16:11: Und vielleicht auch die Frage welche Botschaft über angepasstes Verhalten habe ich selbst als Kind gelernt?

00:16:17: Also wie angepasst musste ich sein?

00:16:20: und vielleicht noch auch die frage Wie möchte ich das mein Kind sich später an mich erinnert wenn Anderes kritisieren haben?

00:16:29: Also auch so dieses Gefühl Mama steht hinter mir und das heißt nicht, das betone ich nochmal, Mama erlaubt alles was ich tue.

00:16:38: Also es geht wirklich darum, ich darf meinem Kind helfen, Rücksicht zu nehmen ohne mich selbst und mein Kind an die Erwartungen anderer auszuliefern.

00:16:49: Das ist denke ich der wichtigste Punkt.

00:16:51: Und das heißt dass wir darauf schauen... Es geht nicht drum, dass das Kind alles machen darf.

00:16:56: Es geht aber auch nicht drum ,dass das Kind nichts mehr machen darf, also da so diesen Mittelweg zu finden!

00:17:03: Als Abschluss der Podcast heißt zurück zu mir Ja, da geht es so ein bisschen darum.

00:17:09: Welche Mutter möchte ich eigentlich sein?

00:17:10: Zu welcher Mutter möchte Ich werden?

00:17:14: Möchte ich die Mutter werden, die sich mit allen Nachbarn gut versteht und die mit allen gut auskommt?

00:17:19: oder möchte ich Die Mutter sein, die auch klare Grenzen setzt, die sie hinter ihre Kinder stellt?

00:17:24: Oder möchte ich die mutter sein Die die ihrem kind vermittelt?

00:17:29: du darfst sein Du darfst dir deinen platz in dieser welt finden du darf zurück Sicht nehmen Du darfst Fehler machen.

00:17:38: Und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig dass wir das unseren Kindern vermitteln.

00:17:44: Du musst dich nicht kleiner machen als du bist.

00:17:46: Das musste ich schon als Kind vielleicht damit andere sich wohler fühlen und das ist denke ich die Aufgabe, die wir haben und die uns auch dabei hilft zurück zu uns zu finden, dass wir nicht in das Bild der anderen passen müssen sondern ihnen und uns zeigen dürfen, wie wir unseren eigenen Platz in der Welt finden können.

00:18:12: Und manchmal gehört dazu vielleicht auch mal anzuecken – das ist glaube ich gar nicht so dramatisch!

00:18:18: Schreibt mir total gerne in die Kommentare, wie es bei dir ist.

00:18:21: Komm in die Gruppe, tausch dich aus ob du Situationen kennst und wie du damit umgegangen bist.

00:18:27: Das würde mich sehr, sehr interessieren.

00:18:29: Ich sage tschüss bis zum nächsten Mal mach' es gut.

Über diesen Podcast

Ich bin Henriette Mathieu und helfe dir, deinen Weg aus Erschöpfung oder Mutter-Burnout zu finden.
Du lernst, dein Nervensystem zu regulieren, Eltern-Wut, Trigger und Glaubenssätze zu erkennen, um aus dem Überlebensmodus und People Pleasing herauszukommen.

Wir schauen auf dein Familiensystem und auf deine wichtigsten Beziehungen – früher und heute – und darauf, ob du überhaupt an deinem Platz stehst.
Solange wir unsere Muster aus der Kindheit nicht verstehen, geben wir sie weiter an unsere Kinder.

Ich bin zweifache Mutter und Bonusmutter, traumasensible Coachin und Heilpraktikerin für Psychotherapie i. A., Kongress-Speakerin und ehemalige Lehrerin.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Dauerstress zu funktionieren und sich zu fragen: „Was stimmt nicht mit mir?“

Die Antwort ist: Du bist goldrichtig.
Dein Nervensystem ist aus verschiedenen Gründen im Dauer-Alarm und braucht Hilfe.

In diesem Podcast teile ich meine Reise und das, was mir geholfen hat:

Eltern-Wut verstehen – warum du so reagierst, wie du reagierst

Trigger und ihre tiefen Ursachen

Nervensystem und Stressreaktionen

Mutter- und Eltern-Burnout

Emotionale Überforderung im Familienalltag

Wut, Rückzug und Schuldgefühle

Selbst-Regulation statt Selbstkontrolle

Und: was du deinem Kind heute nicht mehr weitergeben musst

Du musst es nicht mehr allen recht machen!

"Zurück zu dir" ist eine Einladung, aus dem Autopiloten auszusteigen und Schritt für Schritt wieder in deinem Leben anzukommen – ohne Perfektionsdruck, ohne Schuldgefühle.

Abonniere gerne den Podcast! Lass uns die Welt etwas friedlicher gestalten!

Mehr über mich:
https://henriettemathieu.com

von und mit Henriette Mathieu

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