Zurück zu dir!

Zurück zu dir!

Aus dem Überlebensmodus zurück ins Leben

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:02: Schön, dass du hier bist bei mir im Podcast.

00:00:07: zurück zu dir.

00:00:09: Ich bin Henriette Mathieu und hier spreche ich über all das was uns Eltern beschäftigt wie Du Deinen Weg aus der Erschöpfung und dem Überlebensmodus gehen kannst und dabei endlich wieder zurück zu Dir findest.

00:00:22: Das Ganze mit viel fundiertem Wissen und Gefühl und eine Menge konkreter Tipps für die Umsetzung.

00:00:28: Und nun lähn dich zurück atmen einmal tief durch Und entspann dich.

00:00:39: Herzlich willkommen hier wieder in meinen Räumen, schön dass du dazu gekommen bist!

00:00:44: Heute gibt es eine super Alltagstaugliche Folge für alle Eltern die sich fragen wie sie ihre Kinder stärken können so das sie gut und sicher sich fühlen, dass sie sich mutig stark fühlen im Alltag, dass Sie vielleicht auch gut durch Situationen gehen indem das schwierig wird.

00:01:05: Und diese Folge ist entstanden aufgrund einer Frage, einer Teilnehmerin meiner Austauschgruppe.

00:01:11: Du findest diese Austauschsruppe in den Show notes übrigens.

00:01:13: also wenn du Lust hast damit einzusteigen die sind völlig kostenlos.

00:01:17: Du kannst eine bei Signal und eine bei WhatsApp wählen Und in diesen Gruppen werden eben solche Fragen gestellt, wie sie heute beantwortet werden.

00:01:25: Manchmal gebe ich auch einen kleinen Input.

00:01:27: Du erfährst was es alles Neues gibt bei mir und von mir und bist sozusagen immer an einem guten Austausch.

00:01:34: Das hält sich aber sehr in Grenzen.

00:01:35: Es ist jetzt keine Überflutung also schau gerne vorbei wenn du magst okay?

00:01:40: Herzliche Einladung!

00:01:42: Die Frage heute kommen kam von einer lieben Hörerin die letzte Podcast-Folge oder eine der letzten angehört hat zu den Missverständnissen von EFT, also der Klopftechnik.

00:01:53: Da habe ich darüber gesprochen, dass sich es nicht befürworte positive Affirmationen wie Ich Bin Sicher, Mir Geht Es Gut, Ich Bin Stark und so weiter zu klopfen bzw eben diese Affirmations für uns zu nutzen.

00:02:08: Warum habe ich genau in dieser Folge erklärt?

00:02:11: Und sie schrieb mir, ich mag die Frage einmal vorlesen.

00:02:15: Lieber Henriette, ich höre gerade deine neuste Folge.

00:02:18: Du sagst das Missverständnis.

00:02:21: positive Affirmationen teppen zum Beispiel ein.

00:02:24: Ich bin sicher dass du das nicht machst und es käme aus der Mindset-Sperry Szene!

00:02:30: Ich kann nachvollziehen wenn wir das nicht fühlen, dass es uns nichts bringt.

00:02:34: Ich vermute du trennst da nicht zwischen Kindern und Erwachsenen?

00:02:37: Ich beschäftige mich mit dem Thema Kinder.

00:02:39: stark und selbstbewusst machen und dabei setzen, wie ich schaffe alles was ich schaffen will.

00:02:44: Aber auch eben diesem Ich bin in Sicherheit beim Thema Angst natürlich inklusive Begleitung des Gefühls geben falls auch einen Schutzstein oder sowas mitgeben dass er an einem Rahmen wenn nicht da bin und andere erwachsene Sätze sagen Wie du brauchst keine Angst haben.

00:03:01: würdest Du das nicht empfehlen?

00:03:02: Ich Bin jetzt etwas irritiert Und vorweg von mir Und dann sage ich dir, was dich erwartet in dieser Folge.

00:03:12: Ich glaube nicht dass Kinder starke Menschen werden weil sie starke Sätze aufsagen.

00:03:17: wie Sie stark werden darüber lass uns heute reden.

00:03:22: Heute geht es einmal darum um die Frage sind Affirmationen bei Kindern denn jetzt hilfreich oder vielleicht sogar schädlich?

00:03:29: Warum ist es wichtig das wir den Zeitpunkt im Auge haben und vor allen Dingen den Zustand des Nervensystems?

00:03:35: darauf mag ich eingehen Und du wirst verstehen, warum unser Nervensystem nicht automatisch glaubt was wir denken oder sagen und weshalb deswegen auch manchmal positive Sätze richtig Stress auslösen können bei uns.

00:03:49: Du bekommst genügend konkrete Ideen wie du mit deinem Kind im Alltag mit Affirmationen arbeitest, wie du sie nutzen kannst.

00:03:58: welche verschiedenen Typen von Affirmations?

00:04:00: gibt es nämlich verschiedene Affirmen die wir nutzen können?

00:04:06: Okay, war eine lange Einführung.

00:04:08: Jetzt lasst uns starten!

00:04:10: Also ich glaube nicht dass Kinder starke Menschen dadurch werden weil sie starke Sätze aufsagen.

00:04:16: Ich glaube da sind wir uns einig.

00:04:20: Sind Affirmationen deswegen grundsätzlich schlecht?

00:04:22: Nein, sind Sie nicht.

00:04:24: Weder bei Erwachsenen noch bei Kindern würde ich sagen.

00:04:28: Sie können motivieren, sie können Hoffnung geben und Ressourcen aktivieren.

00:04:33: Das Problem ist nicht der Satz.

00:04:35: das Problem Jetzt ist wichtig, der Zeitpunkt und der Zustand des Nervensystems.

00:04:41: Lass uns das einfach mal ganz konkret machen okay?

00:04:45: Das Nerven-System glaubt nicht automatisch unseren Worten.

00:04:49: Stell dir vor ein Kind erlebt eine große Angst Und wir sagen du bist sicher brauchst keine Angst haben.

00:04:58: Der Körper erlebt etwas ganz anderes.

00:05:00: das Nerven System ist total in der Angstreaktion, in einer Überlebensreaktions.

00:05:05: In dem Moment bringt es überhaupt nichts zu sagen du bist sicher das kann dir nichts passieren.

00:05:10: In diesem Moment muss der Körper das Nervensystem spüren dass es sicher ist.

00:05:15: also eine Umarmung vielleicht auch ein Klopfen also es muss über den Körper gehen.

00:05:20: das Kind muss diese Sicherheit spülen das Nervensystem muss das spünen okay?

00:05:25: Das heißt hier hilft eine Affirmation nicht wirklich denn der Körper empfindet etwas und dann kannst du noch so viel sagen, du bist sicher.

00:05:33: Und das Kind wird sich deswegen trotzdem nicht in Sicherheit fühlen.

00:05:37: Das Unterbewusstsein wird denken nein ich fühle mich überhaupt nicht sicher.

00:05:41: So das heißt dass funktioniert nicht.

00:05:44: aber wenn wir zum Beispiel an einen Schul-Setting oder Kindergarten Setting denken habe ich ganz oft ganz süße Videos schon gehört gesehen, einfach super süße Lieder die auch erfunden entwickelt werden.

00:05:58: Die die ganze Klasse morgens mit Inbruns singt, mit Körperbewegung begleitet nach dem Motto ich bin stark!

00:06:06: Ich schaffe alles was ich mir vornehme, ich bin gut so wie ich bin und egal ob ich ein Fehler mache das macht nicht so.

00:06:13: Das ist super dass es total klasse aber überlegt ihr mal in welchem Setting das gemacht wird?

00:06:19: Erstens Mal Die ganze Klasse dabei, die Lehrerin sitzt vielleicht vorne oder sogar in der Gitarre singt das.

00:06:25: Also es ist eine motivierende Situation.

00:06:28: Ich war ja auch lange Grundschullehrerin.

00:06:31: Diese Momente sind magisch, diese sind total schön und ich habe jeden Morgen auch so begonnen mit den Kindern, mit einem schönen Lied, mit einer schönen Bewegung, mit irgendwas Motivierendem was einfach für die Seele, für den Körper gut ist.

00:06:43: Das heißt, da ist Gemeinschaft dabei.

00:06:45: Da ist Bewegung dabei, da es Freude dabei, das Verbundenheit dabei.

00:06:49: Es sind viele positive Emotionen mit verbunden.

00:06:52: Mit der Nervensystemsbeule betrachtet sind die Kinder in einem ventralen Zustand – zumindest einige oder die meisten!

00:07:01: entspannten, aber aktivierten Zustand.

00:07:04: Sie freuen sich und in diesem Moment ist es natürlich super solche Affirmationen zu sprechen weil das Nervensystem reguliert in den meisten Fällen sein wird.

00:07:13: Hoffentlich komme ich gleich noch drauf zu sprechen und dadurch werden diese Worte mit guten Gefühlen verknüpft.

00:07:19: also das kann durchaus stärkend sein.

00:07:22: Aber ich sage die ganze Zeit so ja vielleicht manchen vielleicht die Mehrheit wir wissen es nicht.

00:07:28: stell dir vor der Schüchtern ist Kind dabei, dem es vielleicht gerade gar nicht gut geht.

00:07:34: Dass sich überhaupt nicht mutig und stark fühlt das vielleicht zu Hause grade ganz viele schlimme Sachen erlebt oder dass vielleicht eine schlechte Note bekommen hat oder ja, dem's einfach nicht gutgeht und dass ich gar nicht mutigt fühlt und während alle anderen laut rufen.

00:07:48: Ich bin mutig!

00:07:49: Ich bin stark!

00:07:50: Ich schaffe alles.

00:07:51: Denkt das Kind vielleicht so... Ja, ich nicht.

00:07:55: Vielleicht lässt er sich mitreißen?

00:07:57: Vielleicht aber auch nicht.

00:07:59: Vielleicht denkt es auch, wenn die mal wüssten wie's mir eigentlich geht.

00:08:03: Das heißt dieses Kind braucht vermutlich nicht noch lautere Affirmationen oder doch mehr Affirmations.

00:08:09: Es braucht jemandem der ihm hilft sich sicher zu fühlen.

00:08:14: und deswegen Worte allein verändern kein Nervensystem.

00:08:20: Das ist glaube ich ein ganz, ganz wichtiger Satz den wir uns merken müssen.

00:08:31: Wenn die Lehrerin vor der Klasse steht und das singt und strahlt und lacht diese Sicherheit ausstrahlt oder wenn Mama oder Papa das machen dann fühlt sich das Kind sicher.

00:08:41: also durch die Erfahrung, durch die physische Erfahrung, Das heißt, dadurch und vor allem durch ganz viel Wiederholung lernt das Kind.

00:08:53: Dass es sicher ist – nicht durch die Worte!

00:08:56: Wenn das Kind in einem Ambiente aufwächst, in einer Familie wo die Mutter zwar immer sagt ja du bist sicher und das alles gut aber die Mutter selber ist super gestresst und ihr geht es gar nicht gut dann wird das Kind die Gefühle der Mutter übernehmen und wird sich von Affirmationen nicht beeinflussen lassen auch wenn die Mutter jeden Morgen sagt Du darfst Dies und du darfst jenes, du bist stark.

00:09:19: Du bist mutig!

00:09:20: Du schaffst das

00:09:21: heute.".

00:09:22: Aber das Kind spürt vielleicht was ganz anderes.

00:09:25: Das heißt, das Nervensystem der anderen Person muss kongruent sein mit dem, was es sagt.

00:09:31: Da hilft es dann eben nicht hundertmal zu sagen ich bin mutig sondern wann lernt das Kind ist?

00:09:36: Indem er erfährt dass es begleitet wird wenn es Angst hat Wenn es traurig ist wenn es wütend ist.

00:09:46: Wow, das war schwierig und ich habe es jetzt geschafft.

00:09:48: oder da war jemand der hat mir Mut gemacht.

00:09:50: Er hat mich gefördert er hat mich ja ermutigt das vielleicht zu machen.

00:09:56: dann bekommt das Kind ein Gefühl von Ich schaffe das!

00:10:00: Ich kann das schaffen.

00:10:01: Und jetzt mag ich dir ein paar Formulierungen geben dass wir das mal bisschen auseinander dröseln.

00:10:07: was gibt es eigentlich für Affirmationen?

00:10:10: Und wann können die eigentlich ganz gut helfen?

00:10:13: Vielleicht findest du ein paar Formationen, die wirklich auch für dein Kind taugen.

00:10:17: Die du gerne mal anwenden möchtest.

00:10:20: Wo du merkst so ja mein Kind ist vielleicht hat eine Tendenz von People-Pleasing.

00:10:24: Das passt sich gerne und oft an.

00:10:27: Welche Sätze könnten ihm da helfen dass es zum Beispiel Grenzen setzen kann oder das es seine Meinung sagen darf.

00:10:33: Lass uns einmal drauf schauen.

00:10:34: also wir haben Identitätssätze.

00:10:37: Das sind Sätze wie Ich bin stark, ich bin mutig.

00:10:44: Ich schaffe das.

00:10:47: Also das ist so diese über die Identität.

00:10:49: Ich bin wertvoll.

00:10:52: Das sind Sätze, die sind schon ganz schön stark und vielleicht sollten wir dazu auch noch mal einen Blick aufs Unterbewusstsein des Kindes werfen.

00:11:03: Die ersten Jahre bis zum siebten Lebensjahr ist das Untergewusstsein sehr empfänglich.

00:11:07: Wie so ein Schwamm saugt es das auf und in dieser Phase werden die meisten Glaubenssätze gebildet, nicht guten wie auch die schlechten.

00:11:17: Nach dem siebte Lebensjahre wirst du schon merken dass dein Kind schon sehr programmiert ist also schon sehr viele Glauben Sätze hat, die man nicht mehr einfach raus bekommt.

00:11:28: Je kleiner das Kind Umso eher, glaube ich können wir mit solchen Affirmationen arbeiten.

00:11:34: Zeit mal wie stark du bist!

00:11:36: Boah, bist du stark?

00:11:38: Zeig mal.

00:11:39: mein Sohn hat dann immer so seine Muckis gezeigt als zweijähriger.

00:11:42: Guck mal, wie stark ich bin.

00:11:44: Da ging es um die körperliche Stärke.

00:11:45: das war ihm total wichtig und da konnte man sagen Bist du

00:11:48: stark?!

00:11:49: Ich sehe das!

00:11:50: Drück mal gegen meine Hand oder eben ich bin mutig Das hast Du geschafft!

00:11:54: Es war ja supermutig!

00:11:56: Na je kleiner die sind umso eher.

00:11:58: nehmen sie das wirklich auf Und speichern das dann, glaube ich auch ab.

00:12:02: Aber wie gesagt es hilft nichts diese Sätze zu sagen und dann was anderes vorzuleben.

00:12:08: wenn es dann mal scheitert ist da nicht zu begleiten.

00:12:12: also dass hilft nicht.

00:12:13: aber das sind so Identitätssätze die glaube ich meiner Meinung nach meine persönliche meinung gut funktionieren.

00:12:19: je kleiner die Kinder sind Je älter die kinder sind umso vorsichtiger würde ich sein.

00:12:25: gucken glaubst du das wirklich?

00:12:27: Also möchtest du das glauben?

00:12:29: Sollen wir da mal hinschauen.

00:12:31: Und jetzt gibt es noch andere Sätze, die ich vielleicht sogar fast stärker finde oder hilfreicher finde.

00:12:37: nicht stärker aber hilfreicher.

00:12:39: Erlaubnisssätze zum Beispiel so was wie also wenn du heute in die Schule gehst Du darfst nein sagen!

00:12:46: Du darf auch mal deine Meinung sagen Du musst es nicht mehr allen recht machen!

00:12:52: Du kannst auch einen Fehler machen.

00:12:53: Das ist völlig okay.

00:12:55: Jetzt machen alle.

00:12:57: Darüber könnte man mit dem Kind sprechen und daran noch arbeiten.

00:13:02: Und dann könnten wir vielleicht auch Entwicklungssätze, so nenne ich sie jetzt mal nehmen, dass man mit den Kindern drüber sprecht... Ich lerne jetzt immer mutiger zu werden!

00:13:13: Ich lernte jetzt immer mehr auch Nein zu sagen!

00:13:16: Ich lern jetzt auch immer mehr mir selber zu helfen, wenn das etwas schwierig ist.

00:13:24: dann habe ich jetzt eine Ressource und weiß, wie ich das machen kann.

00:13:28: Über diese Ressourcen können wir gleich noch sprechen.

00:13:31: Es gibt vielleicht auch Nervensystemsätze die du auch mit deinem Kind besprechen kannst so dieses.

00:13:37: Mein Körper darf sich beruhigen meine Füße stehen auf dem Boden Ich halte meinen Steinen in der Hand mein Sicherheitssteine in der hand vielleicht wenn es um diesen stein geht um ein sicherheitsritual.

00:13:49: vielleicht auch ich spüre mich Ich bin für mich da, ich kann nicht selber halten.

00:13:59: Mama ist immer bei mir auch wenn sie nicht da ist so was vielleicht auch vielleicht auch wenn es ein kleines Herzchen auf der Hand gibt.

00:14:07: also da sind wir dann schon mal den Punkt mit Ressourcen.

00:14:09: natürlich kannst du deinem Kind einen Sicherheitsstein mitgeben oder einem anderen Gegenstand ein kleimes Kuscheltier oder was auch immer was ihm hilft als Sicherheitsanker sich sicher zu fühlen.

00:14:20: Aber wie gesagt, das sind dann nicht die Worte, die Ihnen Sicherheit schenken sondern die Ressource, die damit verknüpft ist weil es weiß okay immer wenn ich das Kuscheltier in der Hand halte Dann fühlt sich mein Nervensystem ein bisschen sicherer und dann weiß ich Das Kuscheltier ist mit Liebe aufgetankt von Mama.

00:14:37: oder das hier ist mein Sicherheitsstein, mein Kraftstein Der gibt mir Kraft.

00:14:40: Wenn ich dene in der hand halte, dann spüre ich die Kraft in meinem ganzen Körper Und dann merkst du, dass hat auch wieder was was Physisches, das ist nicht ein Wort.

00:14:49: Ich bin sicher ich bin kräftig und stark sondern das ist wie gesagt eine Ressource die mit dem Kind ja auch erarbeitet wurde.

00:14:57: Das heißt nochmal zur Wiederholung diese Identitätssätze Erlaubnissätze finde ich fast schöner Entwicklungs setze finde ich auch sehr wichtig.

00:15:07: also dieses Was darf ich lernen wohin?

00:15:09: Wohin darf ich mich entwickeln?

00:15:11: Und vor allen Dingen diesen Nervensystem Sätze finde Vielleicht sogar verbunden eben mit einer kleinen Ressource.

00:15:19: Also morgens würde ich mit meinem Kind nicht unbedingt sagen, du bist mutig sondern vielleicht eher heute darfst du gut auf dich aufpassen.

00:15:27: Heute darfst Du nein sagen.

00:15:29: Heute darfste auch mal deine Meinung sagen Du musst auch nicht perfekt sein, du darfst auch Fehler machen Du darfst um Hilfe bitten wenn es schwierig wird oder vielleicht das Kind auch fragen Lass uns mal überlegen, was meinst du?

00:15:42: Wann könnte es heute vielleicht ein bisschen schwierig werden und was könnt ihr dabei helfen.

00:15:46: Vielleicht in der Trennungssituation oder wenn das Kind besonders lange weg ist.

00:15:50: Und dann zu überlegen okay welche Ressource brauchst du?

00:15:55: und das mit dem Kind absprechen und diese Ressourcen dem Kind zugänglich machen.

00:16:01: deswegen nochmal ich glaube nicht dass Kinder starke Menschen werden weil sie starke Sätze auf sagen.

00:16:07: Ich glaube dass die stark werden wenn Sie erleben meine Gefühle sind willkommen, mein Körper darf so reagieren wie er reagiert.

00:16:15: Ich werde begleitet wenn ich traurig bin wenn ich mich alleine fühle, wenn ich einsam bin Wenn ich Hilfe brauche.

00:16:22: oder ist jemand da für mich der mich hält, der mich stützt?

00:16:26: Ich schaffe Herausforderungen, ich darf Fehler machen.

00:16:29: Wenn ich Fehler mache dann werde ich nicht ausgeschimpft sondern dann werde getrüstet und dann wird mir Hilfe angeboten.

00:16:36: Das heißt Worte können diesen Weg begleiten Aber sie ersetzen ihn nicht.

00:16:40: Und deswegen Affirmationen ja, aber gewusst wie und bitte immer mit dem Blick auf die Situation und auf das Nervensystem.

00:16:52: in einem angespannten Nerven-Systems Zustand hilft es nicht etwas zu sagen um das Nervensystem zu beruhigen.

00:16:59: Da braucht das Kind vor Regulation.

00:17:02: und vielleicht gibt es noch einen Satz.

00:17:05: den möchte ich dir gerne noch so am Ende so ein kleinen Gedanken mitgeben.

00:17:09: Was wollen wir eigentlich?

00:17:11: Möchten wir das Kinder lernen, positiv über sich zu sprechen oder möchten wir vielleicht das Kinderlernen sich auch dann zu vertrauen wenn sie angsthaft spüren.

00:17:23: Wenn Sie Wut spülen, wenn Sie Unsicherheit empfinden und diesen gesunden Umgang damit erkennen und lernen dass auch wenn ich Angst habe ist es okay Die Angst, die gehört dazu.

00:17:38: Ich darf auch wütend sein!

00:17:40: Ich darf diese Wut in mir auch annehmen und fühlen und spüren – vielleicht sitzt da dieser kleine Angsthase?

00:17:48: Und den darf ich in den Arm nehmen und streicheln.

00:17:50: Und ich weiß, die Angst ist etwas ganz Wichtiges in mir.

00:17:54: Sie sagt nämlich, dass da irgendwie eine Gefahr lauert oder das mein Körper meint, da ist eine Gefahre.

00:17:59: Auch wenn da vielleicht gar keine ist... Das finde ich ist doch das Wichtige, was wir unseren Kindern vermitteln wollen.

00:18:05: Nicht nur dass sie positiv über sich denken – natürlich wollen wir viele positive Glaubenssätze!

00:18:09: Ich kann alles schaffen und ich will ein super toller Glauben-Satz.

00:18:12: Ich bin wertvoll.

00:18:14: Wow, welches Kind das sagen kann?

00:18:16: Wie genial ist

00:18:16: das?!

00:18:17: Aber es ist so wichtig, dass Sie dieses Vertrauen entwickeln in sich, in alle Ihre Gefühle.

00:18:24: Und dass sie merken, mein Körper reagiert da gerade.

00:18:28: Aber das ist okay!

00:18:29: Das ist halt die Angst.

00:18:30: Die ist jetzt da und die kann ich auch willkommen heißen.

00:18:33: Und das finde ich es echte Resilienz.

00:18:35: Da sind wir wieder beim Nervensystem.

00:18:37: Dass das Nervenystem durch diese Wellen surfen oder über diese Welle des Lebens surfen kann.

00:18:42: Also dass auch die unangenehmen Gefühle ok sind.

00:18:45: Dass wir auch mal ganz wütend werden dürfen und auch mal traurig sein dürfen.

00:18:49: Dass es dann nicht um Sätze geht sondern darum geht... alles fühlen und bin trotzdem sicher verbunden.

00:18:56: Und auch handlungsfähig!

00:18:58: Das ist mir noch ganz, ganz wichtig am Ende dir mitzugeben.

00:19:02: Ich freue mich auf deine Rückmeldung wahnsinnig sogar.

00:19:05: also bitte teile sie gerne mit mir in der Austauschgruppe wenn du magst oder schreib mir eine E-Mail.

00:19:11: Teile die Folge super gerne in deinen Schulgruppen, Kindergarten-Elterngruppen.

00:19:16: Freundeskreisen, wo auch immer sich diese Eltern tummeln, die sich vielleicht die gleiche Frage stellen und die vielleicht auch mit diesen Affirmationen sehr gerne umgehen möchten, vielleicht auch nicht wissen wie?

00:19:29: Also bitte ich würde mich super freuen!

00:19:31: Stell es an Dein Status, like die Folge bei YouTube oder woher du sie hörst, schreib einen Kommentar eine Bewertung.

00:19:37: das hilft mir dass diese Folge auch weiterbereitet wird, dass der Podcast bekannter wird und dass sie mehr Leute hören können.

00:19:44: Ich danke dir für deine Mittelfilm und wünsche dir jetzt eine ganz gute Woche!

00:19:48: Bis zum nächsten Mal, mach es ganz gut!

00:19:50: Ciao ciao.

Über diesen Podcast

Ich bin Henriette Mathieu und helfe dir, deinen Weg aus Erschöpfung oder Mutter-Burnout zu finden.
Du lernst, dein Nervensystem zu regulieren, Eltern-Wut, Trigger und Glaubenssätze zu erkennen, um aus dem Überlebensmodus und People Pleasing herauszukommen.

Wir schauen auf dein Familiensystem und auf deine wichtigsten Beziehungen – früher und heute – und darauf, ob du überhaupt an deinem Platz stehst.
Solange wir unsere Muster aus der Kindheit nicht verstehen, geben wir sie weiter an unsere Kinder.

Ich bin zweifache Mutter und Bonusmutter, traumasensible Coachin und Heilpraktikerin für Psychotherapie i. A., Kongress-Speakerin und ehemalige Lehrerin.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Dauerstress zu funktionieren und sich zu fragen: „Was stimmt nicht mit mir?“

Die Antwort ist: Du bist goldrichtig.
Dein Nervensystem ist aus verschiedenen Gründen im Dauer-Alarm und braucht Hilfe.

In diesem Podcast teile ich meine Reise und das, was mir geholfen hat:

Eltern-Wut verstehen – warum du so reagierst, wie du reagierst

Trigger und ihre tiefen Ursachen

Nervensystem und Stressreaktionen

Mutter- und Eltern-Burnout

Emotionale Überforderung im Familienalltag

Wut, Rückzug und Schuldgefühle

Selbst-Regulation statt Selbstkontrolle

Und: was du deinem Kind heute nicht mehr weitergeben musst

Du musst es nicht mehr allen recht machen!

"Zurück zu dir" ist eine Einladung, aus dem Autopiloten auszusteigen und Schritt für Schritt wieder in deinem Leben anzukommen – ohne Perfektionsdruck, ohne Schuldgefühle.

Abonniere gerne den Podcast! Lass uns die Welt etwas friedlicher gestalten!

Mehr über mich:
https://henriettemathieu.com

von und mit Henriette Mathieu

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