Zurück zu dir!

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Aus dem Überlebensmodus zurück ins Leben

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Einsamkeit bei Müttern – Warum soziale Verbindung für dein Nervensystem lebenswichtig ist

Einsamkeit bei Müttern – Ein ernstes Gesundheitsthema

Hallo, du Liebe, schön, dass du eingeschaltet hast – zu diesem Thema rund um die Einsamkeit von uns Müttern. Ich bin gerade wirklich besorgt um unsere Müttergesundheit. Ich habe es bei mir selbst gemerkt und ich merke es bei so vielen anderen Müttern. In den Kommentaren bei Instagram, in Posts, in Nachrichten – überall begegnet mir das Thema der Einsamkeit. Und es macht mir große Sorgen.

Ich habe schon viele Tränen geweint wegen dieses Themas – ganz ehrlich – weil ich lange gebraucht habe, um zu verstehen, was mich immer wieder in Trauer, Angst oder Sorge führt. Was mein Nervensystem immer wieder dysreguliert. Und die Antwort ist klar: Da helfen keine Nervensystemübungen, kein Klopfen, kein Tapping, kein Streicheln oder Tanzen, wenn etwas ganz Grundlegendes in unserem Leben fehlt.

Was wir wirklich brauchen: Verbindung zu anderen Menschen

Einsamkeit ist ein ernstzunehmendes Thema. Und ich möchte es heute sowohl aus einer pragmatischen Perspektive als auch durch die Nervensystembrille betrachten. Es geht um die Verbindung zu anderen Menschen – um Co-Regulation. Wir Erwachsene brauchen Menschen, mit denen wir uns auf einer Wellenlänge fühlen. Menschen, die uns Raum halten. Die uns anlächeln. Mit denen wir gemeinsame Freude und echten Austausch erleben können.

Ich möchte dich einladen, dieses Thema ernst zu nehmen – bevor du in ein dunkles Loch fällst, aus dem du alleine nicht mehr herauskommst. Stell dir jetzt bewusst die Fragen: Wie steht es um meine emotionale Gesundheit? Wie integriert bin ich in einem sozialen Umfeld? Wie erlebe ich Co-Regulation?

Es gibt eine fruehere Podcast-Folge: 'Koennen wir alleine heilen? Co-Regulation fuer Erwachsene' - sie ist sehr empfehlenswert fuer dieses Thema. Denn wir brauchen diese zwischenmenschliche Unterstuetzung. Wenn ich all die Kommentare sehe, in denen Muetter berichten, wie einsam, allein gelassen und ueberfordert sie sich fuehlen - dann frage ich mich: Wie sollen wir unsere Kinder gut begleiten, wenn es uns selbst so schlecht geht?

Wenn Trauer am Fundament nagt - Hilfe suchen und annehmen

Mein großer Sohn fragt mich manchmal: 'Mama, bist du traurig?" Dann antworte ich ihm als Erwachsene: 'Ich kümmere mich darum. Ich habe Menschen, die mir helfen können." Aber wenn die Trauer beginnt zu nagen – an deinem Fundament, an deiner Stabilität – dann ist es höchste Zeit zu handeln.

Was ist die Stellschraube, an der du drehen kannst? Wer kann dir helfen? Wen kannst du um Unterstützung bitten? Das Fragen-um-Hilfe fällt vielen von uns so schwer. Es steckt tief in unserem System: Wir glauben, alles alleine schaffen zu müssen. Weil wir als Kind oft keine Hilfe bekommen haben. Weil sie uns so oft gefehlt hat.

Selbstregulation statt Selbstkontrolle – Gefühle wahrnehmen und zulassen

Ich merke bei mir selbst: Ich fühle mich manchmal wie ein rohes Ei – verletzlich, ohne Panzer. Das hat mit Nervensystemregulation zu tun. Je mehr wir lernen, uns zu spüren und zu fühlen, umso mehr kommen diese Gefühle auch an die Oberfläche.

Das ist der Unterschied zwischen Selbstkontrolle – das Herz verpanzern, funktionieren – und Selbstregulation: zulassen, was ich fühle. Die Kunst liegt darin, das zu fühlen, ohne dabei in einen emotionalen Strudel gezogen zu werden, der in Depression oder Panikattacken endet. Das ist komplex. Aber erlernbar.

Konkrete Schritte gegen Einsamkeit – Was du jetzt tun kannst

Wenn dich gerade das Gefühl überkommt, bei jedem Kleinigkeit weinen zu wollen – dann ist das ein Zeichen: Da ist etwas, das sich schon lange angestaut hat und endlich gefühlt werden darf. Nimm das wahr. Nimm diese Trauer und Einsamkeit ernst. Sie ist real. Und wenn du nichts dagegen tust, kann sie dich krank machen.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Hier sind konkrete Möglichkeiten, wieder in Co-Regulation zu kommen:

Eine Sprachnachricht an eine Freundin schicken und ehrlich sagen, wie es dir geht.

'Es geht mir gerade nicht gut" – diese Worte aussprechen. Dieser Satz hat so viel Kraft. Wenn ich ihn gesagt habe, kam mir so viel Empathie entgegen. Und plötzlich öffneten sich auch die anderen: Mir geht es genauso.

Eine Freundin fragen: 'Hast du die nächsten Tage Zeit für einen Kaffee?"

Tanzkurse, Bewegungsgruppen, Mütterkreise, Elterngruppen der Schule nutzen.

Ehrenamtliches Engagement – etwas, das Sinn stiftet und unter Menschen bringt, ohne zu viel Energie zu kosten.

Bei viel Arbeit oder Selbstständigkeit: Klare Grenzen setzen. Wann hört die Arbeit auf? Wann fängt das Leben an?

Kindheitsprägungen und das innere Kind – Warum sich-ernst-nehmen neu gelernt werden darf

Sich selbst ernst zu nehmen ist für viele von uns ein echter Lernprozess. Wie viel hat sich deine Mutter selbst ernst genommen? Was hat sie dir vorgelebt? Wie war sie im Sozialleben eingebettet? All das hat Spuren hinterlassen.

Wenn du das Gefühl hast: 'Ich möchte, dass Mama kommt und mich umarmt" – dann nimm dieses Gefühl ernst. Es bedeutet, dass dein inneres Kind Hilfe braucht. Einsamkeit und Trauer kommen oft von alten Wunden – aus einer Kindheit, in der Mangel herrschte. Das zu erkennen, ist der erste Schritt.

Abschluss – Du bist gut genug, so wie du bist

Wenn du das Gefühl hast, dass dein inneres Kind gerade Hilfe braucht, kannst du gerne ein kostenloses Gespräch mit mir vereinbaren. Lass uns gemeinsam schauen, wie ich dir helfen kann.

Und wenn du diesen Podcast hörst und sagst: 'Zum Glück habe ich das nicht" – dann teile bitte in den Kommentaren, was du tust, um dieser Einsamkeit vorzubeugen. Wie bist du eingebettet in dein Sozialleben? Wo erlebst du Co-Regulation? Wer hält dich? Wer hört dir zu?

Du darfst so sein, wie du bist. Du bist gut genug.

Über diesen Podcast

Ich bin Henriette Mathieu und helfe dir, deinen Weg aus Erschöpfung oder Mutter-Burnout zu finden.
Du lernst, dein Nervensystem zu regulieren, Eltern-Wut, Trigger und Glaubenssätze zu erkennen, um aus dem Überlebensmodus und People Pleasing herauszukommen.

Wir schauen auf dein Familiensystem und auf deine wichtigsten Beziehungen – früher und heute – und darauf, ob du überhaupt an deinem Platz stehst.
Solange wir unsere Muster aus der Kindheit nicht verstehen, geben wir sie weiter an unsere Kinder.

Ich bin zweifache Mutter und Bonusmutter, traumasensible Coachin und Heilpraktikerin für Psychotherapie i. A., Kongress-Speakerin und ehemalige Lehrerin.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Dauerstress zu funktionieren und sich zu fragen: „Was stimmt nicht mit mir?“

Die Antwort ist: Du bist goldrichtig.
Dein Nervensystem ist aus verschiedenen Gründen im Dauer-Alarm und braucht Hilfe.

In diesem Podcast teile ich meine Reise und das, was mir geholfen hat:

Eltern-Wut verstehen – warum du so reagierst, wie du reagierst

Trigger und ihre tiefen Ursachen

Nervensystem und Stressreaktionen

Mutter- und Eltern-Burnout

Emotionale Überforderung im Familienalltag

Wut, Rückzug und Schuldgefühle

Selbst-Regulation statt Selbstkontrolle

Und: was du deinem Kind heute nicht mehr weitergeben musst

Du musst es nicht mehr allen recht machen!

"Zurück zu dir" ist eine Einladung, aus dem Autopiloten auszusteigen und Schritt für Schritt wieder in deinem Leben anzukommen – ohne Perfektionsdruck, ohne Schuldgefühle.

Abonniere gerne den Podcast! Lass uns die Welt etwas friedlicher gestalten!

Mehr über mich:
https://henriettemathieu.com

von und mit Henriette Mathieu

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