Leuchtturm Mütter: Mama-Burnout? - Trauma, Trigger, Glaubenssätze und dein Inneres Kind verstehen

Leuchtturm Mütter: Mama-Burnout? - Trauma, Trigger, Glaubenssätze und dein Inneres Kind verstehen

Raus aus der Erschöpfung - zurück zu Energie und Gelassenheit

Transkript

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00:00:00: In dieser kleinen Quickie-Folge geht es um ein einziges Wörtchen.

00:00:05: Und wie dieses kleine Wort deine Eltern-Kind-Beziehung grundlegend verändert kann.

00:00:10: Und wie dieses kleine Wort vor allen Dingen auch dafür sorgen kann, dass dein Kind nicht zum Pipipliser wird.

00:00:16: Und du solltest du eine sein, wovon ich mal ausgehe, denn die meisten sind Pipipliser hier, die hier zuhören.

00:00:23: Ja, für dich könnte es eine Hilfe sein, vielleicht diesen Pipipliser-Status ein bisschen zu verlassen.

00:00:29: Und das, was jetzt kommt, könnte dir deine Adventszeit noch etwas bemüßen.

00:00:34: Lasst uns froh und munter sein und uns ganz viel hier teilen.

00:00:41: Du kannst jetzt in der Adventszeit, genau genommen bis zum einund dreißigsten Dezember, bei meinem Gewinnspiel mitmachen, geht ganz einfach.

00:00:50: Du kannst meine Folgen Teilen in deinen WhatsApp-Status.

00:00:54: Du kannst sie kommentieren bei YouTube oder bei Spotify.

00:00:58: Du kannst sie in deinen WhatsApp-Gruppen teilen oder Messenger-Gruppen, woher immer du bist.

00:01:03: Und mir einfach einen kleinen Screenshot schicken an gewinnspiel at Henriette Mathieu.com.

00:01:10: Findest du auch in den Shownotes die Adresse.

00:01:13: Und am Ende des Monats, also pünktlich zum ersten Januar, werde ich aus allen eingegangenen Screenshots drei Gewinner ziehen.

00:01:25: Und zwar gibt es richtig gute Gewinne.

00:01:28: Schau die Show Notes, es lohnt sich auf jeden Fall.

00:01:31: Und ja, vielleicht bist du dabei, dann freue ich mich, habt eine ganz schöne Adventszeit.

00:01:37: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:39: Schön, dass du da bist.

00:01:41: Hier bei mir am Podcast der Leuchtturmütter.

00:02:13: Vermutlich gehörst du auch zu denjenigen, die früher gelernt haben?

00:02:17: Mein Bedürfnis ist nicht so wichtig wie das der anderen, oder?

00:02:20: Ich werde nicht gehört, ich werde nicht gesehen, meine Gefühle sind nicht wichtig, meine Bedürfnisse schon gar nicht.

00:02:26: Und das, was ich denke, möchte eigentlich auch niemand hören.

00:02:29: Und das kommt ganz oft aus dieser Situation heraus, dass als Elternteil den Kind ermittelt wurde, das, was du sagst, ist nicht so wichtig wie das, was ich sage, oder das, was du gerade brauchst, ist nicht so wichtig.

00:02:44: wie das, was ich gerade brauche.

00:02:46: Das heißt, das Kind entwickelt daraus Glaubenssätze, wie.

00:02:49: meine Bedürfnisse sind weniger wert.

00:02:51: Meine Meinung, die zählt nicht.

00:02:53: Ich muss mich anpassen, damit es keine Ärger gibt.

00:02:55: Ich muss immer nachgeben.

00:02:57: Wenn ich lieb und brav bin, erst dann werde ich gesehen und geliebt.

00:03:01: Das heißt, das ist die Wurzel von Pipo Plesing.

00:03:04: Und vielleicht magst du die letzten Folgen reinhören, da gibt es jetzt einige Folge, wirklich einige Folgen zum Thema Peeper Pleasing, wo ich genau auf diese ganzen Facetten rund um das Peeper Pleasing drauf eingehe.

00:03:15: Es gibt einen richtig genial guten Workshop, den ich dazu gehalten habe.

00:03:19: Den kannst du dir auch noch holen.

00:03:21: Steht alles in den Show Notes.

00:03:23: Also wenn du da wirklich ein bisschen mehr eintauchen möchtest, dann fühl dich da gerne.

00:03:28: Willkommen in meiner People-Pleasing-World.

00:03:32: Denn das ist wirklich ein ganz, ganz wichtiges Thema.

00:03:35: Und jetzt geht es wirklich darum, es gibt nicht dieses entweder du oder ich.

00:03:39: Es gibt nicht dieses einer gewinnt, der andere verliert.

00:03:43: Beide Bedürfnisse sind wichtig.

00:03:45: Gleichzeitig.

00:03:46: Und kleiner Einschub jetzt.

00:03:47: Vielleicht denkst du ja, Moment, beide sind wichtig.

00:03:50: Das geht doch nicht immer.

00:03:52: Nein, es geht nicht darum, dass am Ende beide Bedürfnisse gleichzeitig erfüllt werden.

00:03:57: Das ist in vielen Fällen nicht möglich, manchmal vielleicht schon.

00:04:01: Aber es geht darum, um dieses Anerkennen, dass es diese beiden Bedürfnisse gibt, ohne sie zu werten.

00:04:08: Und dann muss natürlich ein möglichst friedvoller Weg gefunden werden, wie man diese Bedürfnisse erfüllen kann bzw.

00:04:16: dass das Kind versteht, das eine Bedürfnis ist jetzt aber wichtiger als das andere und das andere kommt vielleicht danach wieder zum Zug.

00:04:24: Also, ich möchte jetzt in dieser Folge nicht darüber sprechen, wie du es schaffst, diese Bedürfnisse nachher auszugleichen.

00:04:30: Das gibt es in anderen Folgen.

00:04:31: Da kann ich auch noch mal schauen, welche ich dir da verlinke.

00:04:34: Mir geht es jetzt einfach nur um dieses Wörtchen und.

00:04:37: Und was das für ein Unterschied macht, damit dein Kind eben nicht zum Pipoplizer wird und du im besten Fall dein Pipoplizer da sein ein bisschen ablegen kannst.

00:04:46: Denn ganz oft passen wir uns ja auch zu sehr an als Eltern.

00:04:51: Und weil wir das so gewöhnt sind.

00:04:52: Das heißt, jetzt lass uns einmal ein Beispiel nehmen, damit das ein bisschen klarer wird.

00:04:58: Ich könnte einmal den Satz sagen, hm, ich sehe, du willst unbedingt noch weiterspielen, aber wir müssen jetzt losgehen, sonst kommen wir zu spät.

00:05:07: Der Satz könnte auch so klingen, hm, ich sehe, du willst unbedingt noch weiterspielen und ich möchte, dass wir rechtzeitig kommen.

00:05:16: Und dann wäre der nächste Satz vielleicht, lass uns mal gemeinsam eine Lösung suchen dafür.

00:05:22: Das heißt, jetzt beginnt sozusagen der Punkt, wo wir eine Lösung finden können.

00:05:26: Davor haben wir ein Bedürfnis hier hingelegt und das andere daneben.

00:05:30: Beide Bedürfnisse sind gleich viel wert.

00:05:33: Auch wenn du dann aus älterlicher Führung vermutlich heraus entscheidest, es ist zu spät, wir müssen jetzt nach Hause gehen, weil das Essen wartet oder die Schule beginnt oder wir müssen zum Arzt oder haben einen anderen Termin.

00:05:45: Das heißt natürlich entscheidest du dann aus deiner Elternperspektive heraus, aus deinem Elternich heraus.

00:05:52: dass du die Führung gehst und dass du dann entscheidest.

00:05:55: Aber du kannst das Kind im besten Fall mit einbeziehen.

00:05:58: Okay, du möchtest jetzt noch weiterspielen.

00:06:00: Vielleicht können wir auf dem Weg dorthin noch ein bisschen gemeinsam weiterspielen.

00:06:04: Vielleicht kannst du danach noch weiterspielen und so weiter.

00:06:07: Aber das wäre jetzt, wie gesagt, ein anderes Thema.

00:06:10: Nur, dass du merkst, was es für ein Unterschied macht, wenn man dieses Wörtchen und oder gleichzeitig einsetzt.

00:06:15: Gleichzeitig möchte ich, dass wir wirklich nach Hause kommen.

00:06:19: Was macht das aber?

00:06:21: Wenn wir das aber benutzen, dann ist es so, als würden wir den Kind verstehen geben, dass sein Bedürfnis nicht zählt.

00:06:28: Also du hast zwar dieses Bedürfnis, aber wir müssen jetzt nach Hause gehen.

00:06:32: Also das ist nicht wichtig.

00:06:34: Das heißt, es ist Trend.

00:06:36: Das Aber Trend.

00:06:37: Es wertet ab.

00:06:38: Das zweite Bedürfnis ist wichtiger.

00:06:41: Und in diesem Moment wäre es halt schön, das einfach anzunehmen.

00:06:44: Okay, ja, ich sehe, du möchtest noch spielen.

00:06:47: Das heißt, mit dem Und bleiben sozusagen beide Realitäten nebeneinander stehen und es würde, dass zwei Menschen gleichzeitig etwas brauchen.

00:06:55: Das heißt, was lernt das Kind dadurch?

00:06:57: Das Kind lernt Bedürfnisse existieren nebeneinander und sie werden gesehen und sie werden akzeptiert, sie werden nicht gewertet.

00:07:05: Und es lernt auch, ich muss mich nicht anpassen, um geliebt zu werden.

00:07:08: Ich darf sagen, dass ich noch spielen möchte.

00:07:10: Dann finden wir irgendeine Lösung.

00:07:13: Es lernt auch Empathie und also Einführungsvermögen, in dem es merkt, okay, zum Beispiel bei dem folgenden Satz, wenn ich sage, du möchtest gerne richtig, richtig toben gerade und Mama ist gerade richtig, richtig müde und braucht eigentlich nur eine kleine Pause.

00:07:28: Da merkt das Kind, okay, ich möchte toben und Mama braucht Ruhe.

00:07:33: Das heißt, es lernt sich auch einfühlen in Mama und Mama erkennt aber auch an, dass das Kind toben möchte.

00:07:39: Es wird nicht abgewertet, ich darf nicht toben oder ich bin zu wild oder wenn ich wild bin, dann bin ich ein böses Kind oder so, sondern es erlebt einfach, okay, ja, ich möchte toben und Mama braucht Ruhe.

00:07:52: Und es erlebt dich als sehr klare, sichere Führung.

00:07:56: Du gibst ihm dadurch Sicherheit, indem du das ganz klar gegenüberstellst und das sind alles ganz wichtige Komponenten, die eben wirklich dazu führen, ob ein Kind zum People Pleaser wird oder nicht.

00:08:07: Du modellierst sozusagen eine neue Haltung.

00:08:10: Und diese Haltung ist ein bisschen dieses, ich bin wichtig, du bist wichtig und wir finden und wir finden gemeinsam einen Weg.

00:08:20: Und kleiner Einschub vielleicht, denkst du jetzt auch so ein bisschen an die GFK, da äußert man ja gerne die Bedürfnis oder man wird so, es wäre schön dann zu sagen, ich habe gerade das Bedürfnis nach XY, du hast gerade das Bedürfnis nach.

00:08:35: Ich finde, dass in der Alltagskommunikation ein bisschen sperrig, würde ich vielleicht sagen.

00:08:43: Ich mache es dann, wenn es mir einfällt, das Bedürfnis.

00:08:45: Und meistens sage ich, bleibe ich aber bei den Wünschen.

00:08:48: Das heißt, wir nehmen einfach mal ein paar Beispiele.

00:08:50: Und natürlich kannst du das sehr GFK-konform machen, indem du die Bedürfnisse äußerst, finde ich klasse, weil dann lernt das Kind auch gleich dieses Vokabular der Bedürfnisse, was ich auch sehr wichtig finde.

00:09:00: Aber je nach Alter auch und wie du mit deinem Kind einfach so schnell sprichst, Fällt das, glaube ich, manchmal hinten runter.

00:09:07: Aber wir könnten zum Beispiel sagen, du willst noch toben und ich brauche eine Pause.

00:09:12: Lass uns zusammen eine Lösung finden.

00:09:14: Man könnte auch sagen, ich mein, du hast das Bedürfnis nach Spiel und Spaß und ich habe gerade ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Erwohlung.

00:09:22: Wäre auch okay.

00:09:23: Für ein älteres Kind, für ein jüngeres würde ich es, glaube ich, nicht machen.

00:09:27: Oder du bist enttäuscht, dass du aufhören solltest zu spielen und es ist jetzt an der Zeit, loszufahren.

00:09:33: Also, Spiel- und Spaßversus, Pünktlichkeit oder Verlässlichkeit vielleicht.

00:09:39: Oder, hm, ich sehe, du möchtest das alleine machen und ich bleibe in deiner Nähe, falls du mich brauchst.

00:09:45: Hier könntest du auch sagen, oh, ich möchte, dass du gern selbstständig die Dinge machst, also Bedürfnis nach Autonomie und ich möchte gern, dass du sicher bist.

00:09:53: Also, das Bedürfnis nach Sicherheit wäre auch genauso prima.

00:09:58: Oder du sagst vielleicht, klassisches Thema Elektronik, Ich sehe, dass du noch länger am Tablet spielen möchtest und ich weiß, dass für heute die Zeit um ist.

00:10:07: Du möchtest noch Spiel und Spaß haben.

00:10:09: und mir geht es jetzt um die Gesundheit.

00:10:11: Mir ist deine Gesundheit wichtig jetzt.

00:10:14: Das heißt, da haben wir auch wieder die Gegenüberstellung der Bedürfnisse.

00:10:19: Und damit sind wir schon am Ende dieser kleinen Folge.

00:10:21: Ich hoffe, es hat dir noch mal einen kleinen Gedankenimpuls gegeben.

00:10:25: Das heißt, es entsteht kein Machtkampf, wenn wir dieses Wörtchen und benutzen.

00:10:28: Es entsteht keine Abwertung und keine Unterwerfung.

00:10:31: Und es ist die beste Vorsorge, um kein Pipablisser zu wehren.

00:10:36: Mach es ganz, ganz gut.

00:10:37: Bis zum nächsten Mal.

00:10:38: Ciao, ciao.

Über diesen Podcast

Bist du erschöpft, schnell getriggert und reagierst viel heftiger, als du eigentlich möchtest?
Hast du Angst, deine Kinder durch Ausraster, Überforderung oder alte Muster zu verletzen, obwohl du dir so sehr wünschst, ruhig, klar und liebevoll zu sein?

Im Podcast der Leuchtturm Mütter bekommst du Unterstützung, wenn du unter Stress, Mental Load oder Anzeichen von Mama-Burnout leidest.
Hier sprechen wir ehrlich über blockierende Glaubenssätze aus deiner Kindheit, People Pleasing, Nervensystemregulation, Kindheitstraumata und wie wir diese sanft integirieren können, innere Kind Arbeit, Gewaltfreie Kommunikation, traumasensibles Coaching, Selbstempathie und wie du raus aus der Fremdbestimmung kommst und endlich das Leben leben kannst, das du dir wünschst für dich und deine Kinder.

Du erfährst, wie Trigger entstehen und wie du sie lösen kannst, wie du aus der emotionalen Überforderung kommst und dein Nervensystem ganz einfach und schnell regulieren kannst und wie du wieder in echte Verbindung mit dir und deinen Kindern kommst.
Ohne Perfektionsdruck. Ohne Schuldgefühle.
Ich weiß, wo du stehst, denn ich bin selber diesen Weg gegangen und erzähle dir von vielen meiner Baustellen und wie ich sie bewältigen konnte.
Hier findest du den Weg zurück zu dir – und zu der Mama, die du immer sein wolltest.

Ich freu mich auf dich!
Henriette
henriettemathieu.com

von und mit Henriette Mathieu - Mutter-Burnout-Coach

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